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Samstag, 8. März 2008

Für Terroristenversteher...

... Gedanken von Bradley Burston . (Übersetzung: Heplev)

An den Westler, der den Terroristen „versteht“


Erspare uns die Erklärungen.


Erspare uns die gelehrten, soziologiegetränkten Rechtfertigungen.


Erspare uns die Gründe, warum du Palästinenser „verstehst“, wenn sie kaltblütig Juden niederschießen.


Erspare uns Kapitel und Vers über das Elend der Palästinenser die Wurzel des islamischen Terrorismus in der gesamten Welt und wenn den Palästinensern nur volle Gerechtigkeit erfahren würden, würde der islamische Terrorismus aus der Welt verschwinden.


Erspare uns das.


Du magst tatsächlich glauben, mit dem blinden Glauben der Hoffnungsvollen und von Angst Erfüllten, dass diese Leute, wenn sie mit den Juden fertig sind, nicht hinter dir her sein werden.


Denke nochmal darüber nach.


Erspare uns den Postmodernismus und den radikalen Chic und den ganzen Mumpitz.


Mach die Augen auf.


Wenn einer mit einer Waffe in eine religiöse Schule am Hauptzugang zu diesem Teil Jerusalems geht, die seit 1948 jüdisch gewesen ist und die niemandem gestohlen wurde, dann pass auf.


Wenn er das Feuer auf Religionsstudenten eröffnet, die in einer Bücherei über Bücher gebeugt sind, wenn er immer weiter feuert, bis Blut die heiligen Buchdeckel und offenen Seiten des Talmud und den ganzen Boden tränkt, dann pass gut auf, wie die selbsternannten Menschen des Glaubens reagieren, die die Hamas betreiben.


Erspare uns die Schlussfolgerung, dass die Hamas Juden nur aus einem Grund umbringt und das dahinter stehende Motiv für die Ermutigung anderer, dasselbe zu tun, der ist, Israel zu einem Waffenstillstand zu zwingen.


Erspare uns das „die israelische Politik ist für das Blutvergießen verantwortlich“ und „das Seminar ist immerhin eine ideologische Bastion und ein Symbol der religiösen Rechten“ und all die anderen gelehrten, arroganten, herablassenden und unmoralischen Arten zu sagen „sie haben es verdient“.


Erspare uns das Verständnis für die Motive der Massenmörder, die mit Gott auf den Lippen töten. Erspare uns das Verständnis der Worte der Hamas-Sprecher, die sagen, dass nach all den durch die Israelis getöteten Palästinenser die Tötungen in Jerusalem „unsere einzige Freude“ sind.


Erspare uns die Ansicht des Erntedankgebets für den großen Sieg, Gebete, die in Moscheen von Gaza just nach der Abschlachtung der Juden begannen. Erspare uns die Ansicht davon, wie Süßigkeiten von kleinen Kindern an Autofahrern im Gazastreifen verteilt werden – Süßigkeiten zur Feier der tot am Boden liegenden jungen Juden, der toten jungen Juden an ihren Schreibtischen, der Juden, die wegen des Verbrechens Juden zu sein an diesem Ort des Studierens und Betens getötet wurden.


Erspare uns die Rechtschaffenheit derer, die Baruch Goldstein dafür verurteilen, dass er mit einem Gewehr in einen heiligen Ort eingedrungen ist und Palästinenser ermordete, die aber verstehen können, warum ein Palästinenser genau dasselbe macht.


Mach die Augen auf.


Letzte Woche, als israelische Truppen in den Gazastreifen fuhren und rund 120 Palästinenser getötet wurden, waren viele davon Bewaffnete; aber weil Kinder ein Sechstel der Gesamtzahl
[der Toten] ausmachten, sprach ein trauernder Vater still und wortgewandt: „Wenn das an anderen Orten der Welt geschieht, gibt es einen großen Aufschrei. Wenn es hier geschieht, schweigt die Welt. Niemanden kümmert es.“


Er hat recht. Die Welt ist zufrieden damit geworden Palästinenser sterben zu lassen. Der Grund ist nicht einfach Gefühllosigkeit. Und es liegt auch nicht daran, wie die Hamas ihren Anhängern im Gazastreifen gegenüber verkündet, dass die Juden die Weltmedien und die Weltfinanzen und damit auch die westliche Regierung kontrollieren.


Der Grund ist der Terror.


Die Welt ist des Credo der Islamisten müde, dass nur der bewaffnete Kampf den israelisch-palästinensischen Konflikt lösen kann und dass die einzig saubere Lösung das Ende Israels ist.


Sogar die israelische Linke, die Jahrzehnte lang die Palästinenser mutig und entschlossen hoch hob, hat zu einem großen Teil die Nase von ihnen voll. Der Grund ist der Terror. Der Grund ist Mord. Der Grund ist, dass die Herrscher von Gaza Leute sind, die einen Wert darin sehen Juden um der Erhöhung der Zahl der toten Juden in der Welt töten.


Die Herrscher von Gaza können sich nicht dazu bringen das Konzept zu akzeptieren, das Heilige Land mit den Juden zu teilen.


Das Beste, was die Herrscher von Gaza tun können, ist der Hoffnung bei ihrem eigenen Volk und auch unserem ein Ende zu bereiten.


Sie glauben, dass der jüdische Staat vorübergehend sei und dass die Juden es bald islamischer Herrschaft überlassen werden.


Nach all dieser Zeit, sollte man meinen, sie würden die Juden ein wenig besser kennen.

Freitag, 7. März 2008

Kein Terror in Jerusalem

Wie nennt man es, wenn ein bewaffneter Attentäter in eine Schule eindringt, mit einem Maschinengewehr und einer Pistole um sich schießt und so acht Menschen tötet und zahlreiche andere verletzt?

Stellt man die Person des Täters in den Mittelpunkt, dann heißt es "Selbstmordattentat", die ganz Kranken faseln von einer "Heldentat" und feiern den geglückten Mord mit Süßigkeiten.


(Das sind übrigens die selben Palästinenser, denen es zur Zeit an allem fehlt: an Nahrung, Benzin, Strom, Wasser - selbst an Zement für Gräber. Quelle)

Ist man nicht ganz so krank, wird man einen Angriff auf eine Schule, bei dem acht Jugendliche den Tod finden, als Terroranschlag einordnen. Egal wer angreift, egal wo die Schule steht und egal welchen Glaubens die Schüler sind - in eine Schule zu gehen um dort wie möglichst viele Schüler zu töten, ist Terror, sonst nichts. [Ein Amoklauf wäre unter anderen Umständen auch denkbar, aber da der Täter weder Schüler noch Lehrer der angegriffenen Schule war und auch nicht von Schülern oder Lehrern dieser Schule bedroht oder gemobt wurde, ist ein Amoklauf unwahrscheinlich.]

Ist der Angreifer ein Palästinenser, steht die Schule in Jerusalem und sind die Schüler orthodoxe Juden sieht es natürlich anders aus. Die Verurteilung des Terroranschlags durch den Weltsicherheitsrat scheitert dann ausgerechnet an LIBYEN, dass eine "ausgewogene Formulierung" fordert, um Terror Terror zu nennen.

"Ausgewogen" heisst in diesem Zusammenhang, der Anschlag darf nicht als Terroranschlag gewertet werden, solange nicht gleichzeitig die israelischen "Aktionen" im Gazastreifen verurteilt würden.

Damit fordert der libysche Uno-Botschafter nichts anderes, als die Gleichsetzung von Verteidigung gegen Terror mit Terror. Denn die israelischen "Aktionen" der letzen Woche sollten nicht die Zivilisten in Gaza terrorisieren, sondern den Beschuss Israels durch Katjuschas und Qassams eindämmen. Dass die dabei getöteten Zivilisten nicht zufällig ihr Leben verloren, sondern sich als "menschliche Schutzschilde" ganz gezielt an Orten aufhielten, die beschossen wurden, geht in der allgemeinen Propaganda mal wieder unter.

Der Hamas sind tote Zivilisten willkommen, die fremden als Feinde und die eigenen als Märtyrer, als Rohmaterial im Propagandakrieg: "Für die Hamas und ihre Sympathisanten ist Blut spottbillig, besonders das Blut ihrer eigenen Kinder. Für die Hamas ist ein totes arabisches Kind ein unbedeutender Preis, der für einen kurzzeitigen Propagandasieg zu zahlen ist. Die "Zionisten" zu dämonisieren wurde zum heiligen Ziel, dass zu erreichen wichtiger geworden ist als einen realen palästinensischen Staat zu gründen und vielleicht von größerer Bedeutung als das Leben an sich." (The Ottawa Citizen)

Der Terrorist, der den Palästinensern gestern so viel Freude bereitet hat, kam übrigens nicht aus Gaza, sondern aus Ost-Jerusalem. Ein 20-jähriger israelischer Araber mit einem Job. Als Schulbusfahrer. Seine Familie hat ein Trauerzelt aufgestellt und ihr Haus mit grünen Hamasfahnen behängt.

Donnerstag, 6. September 2007

Home Grown

Nachdem sich heraus gestellt hat, dass zwei der drei festgenommenen "Terrorverdächtigen" deutsche Konvertiten sind, warnt Schäuble vor "home grown terrorism". Mal ganz abgesehen davon, dass hier wieder mal ein völlig unnötiger Anglizismus eingeführt wird - der Begriff ist ganz einfach falsch. Die Täter mögen "home grown" sein, der Terrorismus ist es nicht.
Von "bestens in die deutsche Gesellschaft" integriert, kann bei radikalen Konvertiten, die ihren letzten Schliff in Pakistan erhalten, keine Rede sein. Schon die Konversion ist ein Ausdruck von Ablehnung der Herkunftskultur, wie Rolf Tophofen in der SZ (!) festgestellt.

Auf die Frage, was die Konvertiten so anfällig für den Islamismus macht, antwortet Tophofen:

"Zum einen dürfte natürlich ein ehrliches und starkes Bedürfnis nach religiösem Halt dahinter stecken. Zum anderen aber müssen sie einen großen Hass auf die gesellschaftlichen Verhältnisse verspüren, um diesen Schritt zu gehen. Die Konversion hilft ihnen, diesem Hass Ausdruck zu verleihen. Sie müssen ja die Motivation haben, im Namen des Islam den Westen anzugreifen. Der Islamismus kann ihnen da ein Ventil sein. Über ihn haben sie auch Zugang zu den Ausbildungslagern der al-Qaida. Aber um da ein Rolle spielen zu können, muss man zum Islam übertreten." Home grown terrorists ja, aber kein home grown terrorism.

Die "Welt" hat dagegen einen Interviewpartner gefunden, der Konvertiten für nicht weiter gefährlich hält, den Direktor des Zentralinstituts Islam-Archiv-Deutschland, Muhammad Salim Abdullah. Aus dessen berufenem Munde kommt die Aussage: "Nicht jeder Konvertit ist ein Terrorist". Beruhigend, bei rund 18.000 Konvertiten. Abdullah schätzt "dass höchstens 1 Prozent der Konvertiten Berührungspunkte mit dem militanten Islam haben".

Es dürften wesentlich mehr als die vom Islam-Archiv geschätzten 18.000 Konvertiten in Deutschland leben. Die Berliner Extremismusexpertin Claudia Dantschke tippt in der Welt auf "100.000, weil ich einfach einen ständigen Zustrom einzelner Konvertiten zu den Gemeinden sehe, und inzwischen sogar ganze Szenen, die nur noch aus Konvertiten bestehen". Und die nichtin jedem Fall friedlich sind. Dantschke unterscheidet zwischen den aus religiösen Motiven konvertierten Deutschen (Probleme mit der Dreifaltigkeit, Schuldgefühle, Erbsünde, Jesus), welche sich eher dem esoterischen Islam zuwenden (also friedlich sind und bleiben) und den politisch motivierten Konvertiten. Dazu zählt sie "Rechte und enttäuschte Linke, die den Islam politisch aufladen mit Imperialismuskritik, Antiamerikanismus, Antisemitismus, Ekel vor Konsum und westlicher Dekadenz. " Als ob der Islam noch zusätzlich aufgeladen werden müsste; Antiamerikanismus, Antisemitismus und der Ekel vor westlicher Dekadenz sind auch bei angeblich gemäßigten, unpolitischen Moslems mühelos zu finden, nicht nur in der westlichen Welt. Dafür brauchen sie keine Konvertiten. Eher können Rechte und "enttäuschte" Linke ihren Antiamerikanismus, Antisemitismus und Ekel vor westlicher Dekadenz, garniert mit Imperialismuskritik, unter dem schützenden Mantel der Religionsfreiheit so richtig ausleben.


Und denken muss man auch nicht mehr: "In einer Lebenskrise bietet der Islam einfache Lösungen an. Er regelt den Tagesablauf, ist totalitär, hat klare Feindbilder." Wie schön.

Ein geregelter Tagesablauf wird also geboten, in den so etwas Nebensächliches wie Geld verdienen nicht integriert werden kann. Die beiden arbeitslosen Terrorverdächtigen "hatten auch keine Zeit zu arbeiten", erklärte BKA-Präsident Jörg Ziercke ernst, "weil sie mit der Vorbereitung des Anschlags vollauf beschäftigt waren." Es treibt also weniger die desolate Lebenssituation zum Terrorismus, sondern die Arbeitslosigkeit ermöglicht durch die verfügbare Freizeit den Bombenbau. Mit einem 9 to 5 Job plus Überstunden, also als Wochenendterrorist, steigt man in der Szene sicher nicht auf. Bleibt die Frage, woher kommt das Geld für den Flug nach Pakistan, die Chemikalien usw. Aus einem der sympathischen Länder, in die unsere Entwicklungshilfeministerin Millionen Euro Steuergelder kübelt?



"Konvertiten", so der Islam-Kundler Martin Ruckhäuser, "machen alles 150-prozentig. Wer konvertiert, will keinen Islam light. Der will die volle Dosis." Kann die volle Dosis einer friedlichen Religion gefährlich sein?